Senkrechtstarter

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Starship will jetzt in den Orbit, und der Mond trägt jetzt einen SpaceX-Krater

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🌑 Der Mond hat einen neuen Krater – und SpaceX hat ihn geliefert! Eine ausgebrannte Falcon-9-Oberstufe ist mit rund 8.700 km/h nahe dem Krater Einstein eingeschlagen, beobachtet von einem Mondorbiter und den Teleskopen der Europäischen Südsternwarte in Chile. 🚀 Fast zeitgleich macht Elon Musk die größte Starship-Ansage seit Langem: Flug 14 geht in den Orbit – und das 52 Meter lange Ship soll erstmals von den Armen des Startturms gefangen werden. 🌒 Und am Mittwoch wird es über Europa dunkel. Bleibt nur eine Frage: Wer haftet eigentlich, wenn der Mond zur Ablage wird?

Wir sortieren die Zahlen zum Einschlag – 18 bis 30 Meter Kraterdurchmesser, eine Natriumwolke über dem westlichen Mondrand, erste Bilder von Südkoreas Orbiter Danuri – und klären, warum für diesen Krater niemand haftet, obwohl inzwischen 70 Staaten die Artemis Accords unterzeichnet haben. Danach geht es zu Starship: Ship 40 ist nach über 400 Kilometern Drift vor Westaustralien geborgen, zum ersten Mal hält SpaceX ein Starship in den Händen, das einen kompletten Wiedereintritt hinter sich hat – und der Befund entscheidet die Hitzeschild-Debatte. Dazu die erste Quartalsbilanz nach dem Börsengang mit 7,8 Milliarden Dollar Umsatz, 541 Millionen Dollar Verlust und dem Angriff auf AT&T, Verizon und T-Mobile per Starlink Mobile.

Außerdem in dieser Folge: Blue Origin benennt das Hauptsauerstoffventil eines BE-4-Triebwerks als Ausgangspunkt der New-Glenn-Explosion – unangenehm auch für ULA. Boeings Starliner hängt inzwischen an zwei Dockingports und zwei Milliarden Dollar Sonderbelastungen, während SpaceX die Crew-Dragon-Produktion bei fünf Kapseln beendet. AST SpaceMobile bringt drei neue BlueBirds mit je 223 Quadratmetern Antennenfläche ins All und startet den Direct-to-Cell-Dienst in Japan. Der Rettungssatellit Link ist zurück auf Kurs und soll Ende August das Weltraumteleskop Swift anfliegen. Vier Firmen liefern die ersten Frachtlander für die NASA-Mondbasis am Südpol. Und für die Sonnenfinsternis am 12. August haben wir alles, was ihr braucht: Totalitätspfad, Zeiten, Livestream – und die Warnung, dass ihr nur mit zertifizierter Finsternisbrille hinschaut. In den Kurznews: Xona funkt neben GPS, ein Satellit der US Space Force jagt erstmals ein ausweichendes Ziel, und ein spanisches Startup baut ein Triebwerk ohne Tank.

Raumfahrt-News

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Deutschland prüft plötzlich einen eigenen Weltraumbahnhof für die Bundeswehr – Tage bevor die Spectrum von Isar Aerospace abheben soll.

Ausserdem:
🚀 Ein Starship treibt weiter Indischen Ozean – und SpaceX schickt gleich zwei Schlepper hinterher.
🛰️ Gleichzeitig trudelt ausgerechnet das Raumschiff, das ein NASA-Teleskop retten sollte, mit zwei toten Reaktionsrädern durch den Orbit.

Der Retter braucht selbst eine Rettung: Das Servicing-Raumschiff Link von Katalyst Space Technologies taumelt seit dem 28. Juli um mehrere Achsen, zwei von drei Reaktionsrädern sind tot, der Bordcomputer hat sich neu gestartet. Katalyst zweckentfremdet jetzt die Ionentriebwerke, die eigentlich das Neil Gehrels Swift Observatory anheben sollten, um den Drall abzubauen – und die Uhr läuft: Ab der 300-Kilometer-Marke im Oktober zerbricht das 22 Jahre alte Teleskop innerhalb weniger Monate. Ausgerechnet Swift lieferte kurz zuvor noch die Beobachtung eines wandernden Schwarzen Lochs mit einer Million Sonnenmassen, das einen Stern zerreißt. Parallel dazu läuft im Indischen Ozean eine Bergungsoperation, die es so noch nie gab: Die 52 Meter lange Oberstufe Ship 40 blieb nach rund 65 Minuten Flug intakt, funkte weiter und schwamm rund 79,5 Stunden – jetzt laufen NORMAND RANGER und SKIMMER TIDE mit bis zu 15 Knoten auf die Position zu. Was SpaceX daran interessiert, sind die über 18.000 Keramikkacheln, die mehr als 1.400 Grad Celsius überstanden haben – während NASA-Veteran Dan Rasky Starships Hitzeschild öffentlich als Sackgasse bezeichnet. Dazu: Booster 21 nach Kryo-Test in Mega Bay 1, Ship 41 mit Triebwerken, Flug 14 frühestens Ende August – und Musks Ankündigung, erstmals auch das Ship am Turm zu fangen. In Bayern kündigte Verteidigungsminister Boris Pistorius bei Isar Aerospace an, dass der Bund eine eigene Startanlage für die Bundeswehr prüft – ohne Standort, ohne Budget, ohne Zeitplan, dafür mit der GOSA-Plattform in der Nordsee als naheliegendem Kandidaten.

Außerdem in dieser Folge: Am 5. August schlägt eine ausgebrannte Falcon-9-Oberstufe mit rund 8.750 km/h auf dem Mond ein – erwartet werden ein 20 bis 30 Meter großer Krater und ein Auswurf-Strahl bis 100 Kilometer Höhe, beobachtet vom Lunar Reconnaissance Orbiter. ispace startet Mission 3 im Jahr 2028 auf einer H3 von Mitsubishi Heavy Industries, und ispace-Europe erhält 65 Millionen Euro für MAGPIE, Europas erste Mission zum Mondeis. Das Nancy Grace Roman Space Telescope ist betankt und startet am 30. August auf einer Falcon Heavy – neun Monate vor Plan und unter Budget, mit über 500 Terabyte Daten pro Jahr. Die Waldbrände in Spanien zwangen die NASA zur Evakuierung des Madrid Deep Space Communications Complex, ESA-Station Cebreros ist wieder voll betriebsbereit. Boeing schiebt den nächsten Starliner-Flug als unbemannte Frachtmission auf frühestens Q4 2026, Crew damit frühestens Ende 2027. Rocket Lab baut nach einem Rekordvertrag über 266 Millionen Dollar mit der US Space Force einen HASTE-Startplatz auf Kodiak Island in Alaska. In Lappland absolvierte ArianeGroup die Generalprobe mit vollen Tanks für den Themis-Demonstrator T1H, während MaiaSpace den suborbitalen Testflug streicht und auf 2027 rutscht. Dazu die Starts der Woche mit Langer Marsch 7A, 6A und der geheimen Falcon-9-Mission NROL-95 – und Kurznews zu CAPSTONE 02, 1,6 Milliarden Dollar Startaufträgen für SpaceX, Intels Weltraum-Prozessor Starfire, Impulse Space Electra, Amazon Leo, ESAs Lunar Link und Blue Origins New-Glenn-Tests in Stennis. Der Termin der Woche bleibt Donnerstag, der 6. August: der zweite Testflug der Spectrum von Andøya mit fünf CubeSats an Bord.

Starship #13 explodiert nicht, RFA ONE auf der Rampe & Indiens Orbital-Premiere

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🚀 Starship Flug 13 ist geflogen – und zum ersten Mal überhaupt endete ein Testflug nicht mit einem Feuerball....
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Der Starship Flug 13 endete mit einem intakten Schiff, das im Indischen Ozean schwimmt und weiter Bilder funkt. 🛰️ 20 echte Starlink-V3-Satelliten ausgesetzt, Raptor-Wiederzündung im All geglückt, Max-Q-Rekord gebrochen. Nur der Booster hat sich beim Landeanflug nicht ganz an den Plan gehalten – und genau da liegt die letzte große Baustelle vor dem ersten Orbitalflug. 🇮🇳 Gleichzeitig schafft Indien mit Skyroots Vikram-1 im allerersten Anlauf den Orbit, und auf den Shetland-Inseln steht plötzlich eine Augsburger Rakete startbereit. Überholt RFA damit Isar Aerospace im Rennen um Deutschlands ersten Orbitalstart?

Im Starship-Block klären wir, was den Abbruch am 16. Juli wirklich verursacht hat: gefrorene Feuchtigkeit in den Turbopumpen für flüssigen Sauerstoff, sechs getauschte Raptoren statt der offiziell angekündigten zwei – und warum die von Booster 19 geerbten Triebwerke entgegen aller Vermutungen nicht schuld waren. Dazu der Ausblick von Gwynne Shotwell: Flug 14 könnte die erste echte Orbitalmission werden, Flug 15 der erste Start aus Florida. Bei RFA ONE geht es um den anstehenden Erststufen-Hotfire am SaxaVord Spaceport und darum, warum ausgerechnet eine deutsche Rakete Großbritanniens erste Orbitalpremiere holen könnte, nachdem Lockheed Martin, Virgin Orbit und Orbex gescheitert sind.

Außerdem in dieser Folge: Northrop Grummans MRV-1 startet als Amerikas erster Mehrfach-Wartungsroboter Richtung GEO und verlängert gealterten Satelliten von SES und Optus das Leben um bis zu acht Jahre – finanziert mit rund 420 Millionen Dollar von der DARPA. Chinas Shijian-31 grast in einem Molniya-Orbit den kompletten geostationären Gürtel ab, eine Langer Marsch 3B überlebt einen Blitzeinschlag 30 Sekunden nach dem Abheben, und die Gravity-1 fliegt als stärkste Feststoffrakete der Welt. Bei ULA spitzt sich die Vulcan-Krise zu: Die NASA bucht ihre SunRISE-Mission auf eine Falcon Heavy um. Dazu die NASA-Nuklearmission SR-1 „Freedom" mit Zwei-Milliarden-Preisschild, Arianespace fordert Blockbestellungen für die Ariane 6, die EU verzögert Sentinel-Aufnahmen über der Straße von Hormuz, und ein GAO-Bericht zeigt, wie hart der Personalabbau die NASA trifft. In den Kurznews: Metallkugeln an einem australischen Strand, vier RS-25 für Artemis III, Atomdetektoren auf GPS-Satelliten, 30 Milliarden Dollar für US-Starts und Polens Milliardenbeitrag zu IRIS².

Erster Starship Zündungs-Abbruch, Erste Ladung.Und jetzt?

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🚀 Der Countdown läuft auf null, die Raptoren zünden – und dann bleibt Starship einfach stehen.

Ausserdem: 🛰️ Während SpaceX zwei Raptoren tauscht, fängt China zeitgleich seinen ersten Booster in einem Stahlseil-Netz auf hoher See. Wie geht es jetzt weiter mit Flug 13? 👇
Wir nehmen den Abbruch auseinander: 5.200 Tonnen Treibstoff an Bord, Rekordtempo bis zur Rampe, reparierte Triebwerke von Booster 19 – und die Frage, warum ein Stopp bei T-0 kein Versagen ist, sondern genau das System, das Milliarden schützt. Dazu Chinas Coup: Die Langer Marsch 10B fängt beim Jungfernflug ihre erste Stufe im Netz des Bergungsschiffs Linghangzhe, 430 Kilometer vor der Küste – weltweit die erste Bergung per Seil-Fangvorrichtung und Chinas Eintritt in den Wiederverwendungs-Club. Wir ordnen ein, was das für den Wettlauf mit SpaceX bedeutet, und was der Dreifach-Plan aus 10A, 10B und 10C mit Chinas Mondplänen bis 2030 zu tun hat.
Außerdem in dieser Folge: Die Artemis-II-Crew bedankt sich in Bremen beim Team hinter dem Europäischen Servicemodul – inklusive Flugdaten aus erster Hand. Die ESA rebootet ihre Sonde Hera in 140 Millionen Kilometern Entfernung. Die NASA legt das Docking-Ballett von Artemis III offen, bei dem Orion an Blue Moon und Starship andockt. Sojus MS-29 erreicht die ISS in nur drei Stunden, während Isaacman als erster NASA-Chef seit 2018 in Baikonur steht. Dazu eine Nature-Studie, die erstmals zeigt, wie sich Atomwaffen im Orbit aufspüren lassen, 355.000 Starlink-Ausweichmanöver in einem Jahr, Europas Raumfahrtbudgets auf Rekordkurs und Rocket Labs Archimedes-Triebwerk im 5,5-Minuten-Dauerlauf. Plus Kurznews zu Wally Funk, dem ESA-Lander für Apophis und dem ersten lizenzierten Weltraumspiegel.

Raumfahrt-News

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🚀 Starship Flug 13 hat endlich einen Termin – und SpaceX will gleichzeitig 100.000 neue Starlink-Satelliten in den Orbit schießen!

🛰️ Blue Origin öffnet sich nach 26 Jahren erstmals für fremdes Geld: zehn Milliarden Dollar, nur sechs Wochen nach der New-Glenn-Explosion. 🌑 Und China fängt eine Rakete erfolgreich mit einem Fangnetz und Tianwen-2 liefert das erste Foto vom Quasi-Mond der Erde.

Was bei Flug 13 diesmal klappen muss, damit der erste echte Orbit fällt? 👇

Im Fokus steht Starship Flug 13 – der zweite Flug der neuen V3-Generation und laut Gwynne Shotwell eine bewusste Wiederholung von Flug 12. Das Kernziel ist die eine Sache, die der V3 noch fehlt: die Wiederzündung eines Raptors im All, dazu ein sauberes Booster-Manöver mit kontrollierter Wasserung im Golf. Klappt beides, ist der Weg zum ersten echten Orbit frei. Parallel denkt SpaceX gigantisch: 100.000 Starlink-Satelliten der dritten Generation hat das Unternehmen bei der FCC beantragt – je bis zu ein Terabit pro Sekunde. Der Sammelflug Transporter 17 brachte derweil 81 Nutzlasten ins All, darunter neun deutsche Mikrosatelliten – während Kunden zunehmend nervös auf die Zukunft des Rideshare-Programms blicken.

Dazu die erste kommerzielle Nuklear-Premiere im Orbit: City Labs' Satellit BOHR zieht seinen Strom über eine Betavoltaik-Zelle direkt aus zerfallendem Tritium – und die NASA finanziert mit Firefly bereits die Hardware für Skyfall, die erste nukleare Mars-Sonde. China meldet Vollzug: Tianwen-2 steht nur noch 20 Kilometer vor dem Quasi-Mond Kamoʻoalewa und liefert das erste Nahbild. Blue Origin sammelt zehn Milliarden Dollar ein (Bewertung: 130 Milliarden) und baut zugleich sieben Blue-Moon-Lander – Japans ispace wird derweil zum Mond-Spediteur auf Starship-Basis. Weiter geht's mit Österreichs erstem Kommerzsatelliten Oasis Alpha, der Space-Force-Störwaffe Meadowlands, MDAs 567-Millionen-Kauf der französischen CLS, Isar Aerospaces neuem Startplatz in Kanada samt dem ersten deutschen Satelliten auf deutscher Rakete, NASAs Kurs auf kommerzielle ISS-Nachfolger und Indiens erstem privaten Orbitalstart Vikram-1.

Und im Startkalender: Ein Falcon-9-Booster fliegt zum Rekord-36. Mal, der Swift-Retter LINK erreicht den Orbit – und China wagt beim Erstflug der Langer Marsch 10B die spektakuläre Bergung der ersten Stufe mit einem Netz-Fangschiff auf See. 🎣

New Glenns Radikal-Plan, Iridium-Kauf & letzte Atlas

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Nach der New-Glenn-Explosion baut Blue Origin seine zerstörte Startrampe radikal anders auf als erwartet.

Nach fast 70 Jahren hebt die allerletzte Atlas ab. 🚀 Rocket Lab kauft Iridium – für acht Milliarden Dollar! Was will ein Raketenbauer mit 66 Satelliten, die seit Jahren um die Erde kreisen? 🛰️ Genialer Schachzug oder Milliarden-Wette – wie tickt die neue Raumfahrt-Woche?

Blue Origin verzichtet beim Wiederaufbau von LC-36 komplett auf das zerstörte Transport- und Aufrichtfahrzeug: New Glenn rollt künftig liegend zum Pad und wird dort per Kran aufgerichtet. Firmenchef Dave Limp hält trotz Prognosen von 12 bis 18 Monaten Stillstand an einem Rückflug noch vor Ende 2026 fest – und NASA-Chef Jared Isaacman verrät mit seinem Lob nebenbei die eigentliche Deadline: 2027. Passend dazu warnt eine Studie der Aerospace Corporation, dass Super-Schwerlastraketen ab einem gewissen Punkt sogar wieder teurer pro Kilogramm werden. Der Deal der Woche gehört aber Rocket Lab: Peter Beck übernimmt Iridium für rund acht Milliarden Dollar – 54 Dollar je Aktie, teils finanziert über einen 3,6-Milliarden-Brückenkredit. Damit entsteht neben SpaceX mit Starlink und Amazon mit Leo ein drittes Schwergewicht, das Raketen und eine eigene Satelliten-Konstellation unter einem Dach vereint.

Außerdem in dieser Folge: Die allerletzte Pegasus XL startet den Rettungsroboter LINK, der das 22 Jahre alte NASA-Teleskop Swift einfangen soll. Bei SpaceX gerät der Juli-Termin für Starship-Flug 13 unter Druck – Ship 40 ist zurück in der Halle, Booster 20 noch Wochen vom 33-Triebwerks-Test entfernt. Boeings Starliner bekommt vom NASA-Generalinspekteur ein vernichtendes Zeugnis, während auf der ISS der Canadarm2 in einem fast siebenstündigen Außeneinsatz repariert wird – bei gleichzeitig alarmierender Warnung zur Sicherheitsmarge der Station. Dazu: China gründet eine VLEO-Allianz mit 34 Organisationen, Österreich bestellt den Militärsatelliten Aurora bei R-Space, Frankreichs Vast-Deal sorgt für Unruhe in der CNES, die letzte Atlas V bringt 29 Amazon-Leo-Satelliten ins All, MaiaSpace will die Nutzlast verdoppeln und Firefly kauft KI-Navigation und plant Starts aus Schweden.

Deutsches Raketen-Rennen, SpaceX-Geheimmission, OHB-Millionen & Rocket Lab Rekord

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🚀 SpaceX schießt die geheime Starfall-Kapsel ins All – kappt den Livestream wie bei einer Militärmission und schweigt seitdem! 🛸 Was kam da zurück zur Erde? Gleichzeitig stehen ZWEI deutsche Raketen vor dem historischen ersten Orbit-Start, und eine halbe Milliarde Euro hat das Rennen gerade neu gemischt. 💰 Wer zündet zuerst – RFA oder Isar?
In dieser Folge dreht sich alles um das spannendste Duell der europäischen Raumfahrt: Rocket Factory Augsburg gegen Isar Aerospace, beide zielen auf Juli, beide wollen als Erste von westeuropäischem Boden in den Orbit. OHB hat sich dafür rund 480 Millionen Euro an der Börse besorgt und stützt damit RFA den Rücken. Dazu die Auflösung der SpaceX-Starfall-Mission: eine scheibenförmige Rückkehr-Kapsel, abgeschalteter Stream und Spekulationen über eine geheime zweite Nutzlast. Außerdem besteht Starship Ship 40 seinen ersten Standschub-Test vor Flug 13.
Weiter geht's mit einem echten Rekord: Rocket Lab bringt einen Space-Force-Satelliten in nur 16 Stunden und 42 Minuten nach dem Startbefehl ins All – als erster Anbieter mit Komplettpaket aus eigenem Bau, Start und Steuerung. China lässt seinen Raumgleiter Shenlong ein Rätsel-Objekt aussetzen, plant für den 10. Juli die Bergung einer Erststufe beim Jungfernflug der Langer Marsch 10B und entwickelt offenbar eine völlig neue Sieben-Meter-Rakete. Dazu rechnet ein NASA-Bericht mit Milliarden-Überschreitungen bei vier gestoppten Artemis-Projekten ab, das James-Webb-Teleskop enthüllt den interstellaren Kometen 3I/ATLAS als älter als unsere Sonne, und Boeing schnappt sich einen Zwei-Milliarden-Auftrag vor Lockheeds Nase. Plus alle Starts der Woche und die Kurznews – von MDA Space über Vyoma bis zum ersten komplett in Österreich gebauten Satelliten AT-Astra. 🛰️

Ariane 6 Rekordstart, SpaceX-Rekord-Börsengang & Musk Billionär, NASA stoppt Mond-Modul

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🚀 Der größte Börsengang der Geschichte: SpaceX geht an die Nasdaq und macht Elon Musk zum ersten Billionär. Was bedeutet der Börsengang für den Rest der Raumfahrt?🛰️ Gleichzeitig stoppt die NASA ein fertig gebautes Milliarden-Dollar-Modul für ihre Mondstation, und Europas Ariane 6 fliegt einen neuen Gewichtsrekord.

Im Zentrum steht der SpaceX-Börsengang vom 12. Juni 2026: Mit rund 2,7 Billionen Dollar Bewertung war es der größte Börsengang aller Zeiten – Elon Musk wurde zum ersten Billionär der Welt. Wir fassen zusammen, was SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell zum nächsten Starship-Flug im Juli verraten hat. Europa hält mit einem Paukenschlag dagegen: Die aufgerüstete Ariane 6 fliegt dank ihrer neuen P160C-Booster einen Nutzlast-Rekord und bringt 36 Satelliten für Amazon Leo ins All.

Außerdem in dieser Folge: Der deutsche Raketenbauer Isar Aerospace bricht den zweiten Spectrum-Start erneut ab – wir erklären, warum ein Abbruch am Boden klüger ist. SpaceX sprengt den legendären Startkomplex SLC-6 in Vandenberg, Relativity Space kündigt unter Ex-Google-Chef Eric Schmidt eine privat finanzierte Mars-Sonde für 2028 an, und die NASA stoppt ihr fertig gebautes 1,1-Milliarden-Dollar-Modul HALO für die Mondstation Gateway. Dazu hakt der Roboterarm Canadarm2 an der ISS. In den Kurznews: die riesigen BlueBird-Satelliten von AST SpaceMobile, der Wiederaufbau der Blue-Origin-Rampe, Rocket Labs Aufstieg in den Nasdaq-100, der Satelliten-Störsender SkyBarrier von HENSOLDT und der Tod des Kosmonauten Aleksandr Samokutyaev.

Isar Aerospace START! Artemis III Update & Russland jamt GPS

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🚀 Die NASA hat die Crew für Artemis III benannt – und erstmals sitzt ein Europäer auf dem Pilotensitz einer Mondmission, aber kein einziger Deutscher. 🌍 Gleichzeitig stört Russland GPS quer über Europa aus dem Orbit,

Ausserdem: Gleich zwei europäische Raumfahrtfirmen kassieren an einem einzigen Morgen über eine Milliarde Euro. 🛰️ Warum die Crew an ein SpaceX-Starship andockt, das sie gar nicht betreten darf – und was die New-Glenn-Explosion damit zu tun hat?

Diese Folge entsteht live von der ILA in Berlin: Bei Artemis III führt NASA-Astronaut Randy Bresnik das Kommando, ESA-Astronaut Luca Parmitano wird Pilot – Alexander Gerst und Matthias Maurer bleiben außen vor. Die Mission landet noch nicht auf dem Mond, sondern übt rund zwei Wochen im Erdorbit das Andocken an gleich zwei Lander: Blue Origins Blue Moon und das Starship von SpaceX. Heikel wird es, weil Blue Moon auf der New Glenn fliegt – derselben Rakete, deren Explosion die NASA laut SpaceNews zwingt, ihre Mondbasis-Pläne umzuschreiben. Dazu schreibt Europa Milliarden-Schecks: ICEYE sammelt über eine Milliarde Euro ein (Bewertung jetzt über 10 Mrd. €), Isar Aerospace 270 Millionen – und kündigt den zweiten Spectrum-Start für Montag, den 15. Juni, an. Wir sind ab 21:15 Uhr live dabei.

Außerdem in dieser Episode: SpaceX bereitet Booster 20 für Starship-Flug 13 vor, die FCC kippt eine Frist für Amazon Leo (zum Preis der Frequenz-Priorität gegenüber SpaceX), die Exploration Company stellt auf der ILA ihr Hochschub-Triebwerk Storm vor, und das MIT liefert vier Electrospray-Triebwerke für die NASA-Mission GPDM. Wegen des Lecks im russischen Swesda-Modul hält die NASA jetzt dauerhaft eine Dragon-Kapsel als Fluchtfahrzeug auf der ISS bereit. Im Startkalender der Woche: die bislang stärkste Ariane 6 mit 36 Amazon-Satelliten, AST SpaceMobiles riesige BlueBird-Satelliten – dazu Kurznews zum Falcon-9-Wiederverwendungsrekord (35. Flug), OHBs Asteroidensonde RAMSES, dem NOAA-Weltraumwettersatelliten am Lagrange-Punkt L1 und Chinas Schwerlast-Plänen.

Überraschungs-Erstflug | New Glenn 2026 trotz Trümmern | SpaceX Börsengang

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🚀 Blue Origin verspricht das New-Glenn-Comeback noch 2026 — die Trümmer am Cape rauchen noch! 🇨🇳 China startet seinen Falcon-9-Nachbau Langer Marsch 12B komplett ohne Vorwarnung — mit echten Satelliten an Bord. 💰 Und SpaceX macht Elon Musk mit dem größten Börsengang der Geschichte womöglich zum ersten Billionär. Kann Dave Limp sein Comeback-Versprechen halten? 👀

Nach dem Feuerball von Cape Canaveral fällt der Kassensturz bei Blue Origin überraschend aus: Der komplette Treibstofffarm am Launch Complex 36 hat überlebt — und genau diese Kryotanks entscheiden, über den Zeitplan. NASA-Chef Jared Isaacman machte sich persönlich ein Bild im Trümmerfeld, die Druckwelle war noch in 220 Kilometern Entfernung messbar — und SpaceX-Veteranen halten das Ziel „Ende 2026" für sehr sportlich. Leidtragender Nummer eins: AST SpaceMobile verschiebt den kommerziellen Start auf die erste Hälfte 2027. In China hob derweil der Langer Marsch 12B zum Überraschungs-Erstflug ab — neun Kerolox-Triebwerke nach Falcon-9-Rezept, auf Wiederverwendung ausgelegt, und statt Ballast gleich zwei operative Satelliten der G60-Megakonstellation an Bord: 1.296 Satelliten bis 2027, langfristig bis zu 12.000. Und SpaceX? Reicht den finalen Börsenprospekt bei der SEC ein — mindestens 75 Milliarden Dollar Emission bei über 1,75 Billionen Dollar Bewertung, dazu ein 4,16-Milliarden-Auftrag der US Space Force für das SB-AMTI-Programm.

Außerdem in dieser Folge: Voyager Technologies übernimmt den Mondlander-Entwickler Astrobotic für bis zu 300 Millionen Dollar, Venturi Space baut für 250 Millionen Euro eine Rover-Fabrik in Toulouse, die NASA kehrt bei den ISS-Nachfolgern zurück zu frei fliegenden kommerziellen Stationen, und Vast sammelt Staaten ein: Thomas Pesquet fliegt zur ISS, Arnaud Prost zur Haven-1 — und Großbritannien prüft mit John McFall den ersten Astronauten mit körperlicher Behinderung für die Raumstation. Dazu 35 Milliarden Euro an Planungen fürs deutsche Militär-All samt Airbus-Gesprächen mit den Autobauern, der Abschied von der Mars-Sonde MAVEN nach elf Jahren, der erste Chemie-Fingerabdruck des interstellaren Kometen 3I/ATLAS (Methan inklusive — Alien-Schiff ausgeschlossen 😉) und der bevorstehende Erstflug der japanischen H3-30.

✈️ ILA BERLIN, 10.–14. JUNI — WIR SIND VOR ORT!
Unter der Woche führen wir am Stand unseres Partners ANSYS Interviews für unsere neue Reihe „Mission Control: People behind the Mission". Am Samstag um 13 Uhr kommt Fram2-Astronautin Rabea Rogge zu uns nach Halle C, am Sonntag nehmen wir live eine Tech-Folge auf.

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🎟️ Wir verlosen 2x2 Tickets für Sonntag: Mail an ila@senkrechtstarter.net — verratet uns, ob ihr Schutzengel seid und was euch in der Raumfahrt gerade am meisten fasziniert!
(Die Teilnahme am Gewinnspiel ist unabhängig von einer Youtube Mitgliedschaft, alle Teilnehmer haben die gleiche Gewinn-Chancen)

Über diesen Podcast

Du wolltest schon immer Astronaut werden? Raumfahrt ist Dein Lieblingsthema? Ja, wir leben in einer mega spannenden Zeit und Elon Musk hat mit SpaceX die gesamte Industrie auf den Kopf gestellt. Oder sollten wir besser sagen: endlich senkrecht gestellt? (:
Auch ich wollte als kleiner Junge Astronaut werden. Seit Jahren verbringe ich unzählige Stunden auf YouTube und sauge alles auf zum Thema Raumfahrt.
Hier gibt es jeden Montag zur Primetime um 20:15 Uhr eine neue Folge Senkrechtstarter. Mit den Themen Raketentechnik, SpaceX, die NASA, Weltraum und alles, was SENKRECHT gen Himmel fliegt

Viel Spaß mit der Zukunft.
Immer schön senkrecht bleiben!
Dein Moritz

von und mit Moritz Vieth

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